FabCaptain plant Mitarbeiter, Maschinen und Material in Echtzeit neu, wenn jemand krank wird, ein Eilauftrag hereinkommt oder der Laser hakt. Kalkulation, Kontakte und Aufträge liegen im selben System, das aus jedem abgeschlossenen Auftrag lernt. Gebaut für Betriebe mit 3 bis 300 Mitarbeitern, nicht für Konzerne.
Drei Engpässe bestimmen jede Fertigung: Mitarbeiter, Maschinen, Material. FabCaptain rechnet mit allen dreien, jede Minute neu.
Mitarbeiter A fällt um zehn Uhr aus, sein Auftrag ist halb fertig. FabCaptain schlägt vor, wer ihn zu Ende bringt, und verschiebt den Rest des Tages so, dass Liefertermine halten. Die Produktionsleitung bestätigt oder ändert, das System passt alles andere an.
Fixkosten, variable Kosten, Gemeinkosten auf die Verrechnungsstunde: FabCaptain rechnet mit 67 Prozent Auslastung. Wer bewusst darunter anbietet, sieht die Unterdeckung und gibt sie ausdrücklich frei. Rohstoffpreise werden tagesaktuell gezogen, Maschinendaten kommen automatisch aus den Datenblättern der Hersteller, der Kontenrahmen aus DATEV oder SIMBA.
Jedes An- und Abstechen am Terminal wird zum Erfahrungswert: Wer braucht wie lange an welcher Maschine, wie altert der Laser, wie schnell ist der neue Kollege. Daraus werden Zeiten für die nächste Kalkulation und den nächsten Plan.
Jeder Betrieb fängt mit dem an, was er braucht. Die Module teilen sich eine Datenbasis, deshalb muss nichts doppelt gepflegt werden.
Firmenname eingeben, den Rest schlägt das System vor: Handelsregister, Adresse, Steuernummer, Ansprechpartner. Ein Kontakt kann Kunde, Lieferant und Mitarbeiter zugleich sein.
Maschinen mit Fähigkeiten aus dem Datenblatt, Mitarbeiter mit Qualifikationen. Datenblatt per Drag and Drop, die Werte liest FabCaptain selbst aus.
Aus CAD-Datei und Stückliste wird ein Angebot mit Marge nach Wahl. Sagt der Kunde ja, steht der Auftrag im Plan. Ein Tastendruck, keine Übertragung.
Die Planungstafel zeigt jede Maschine und jeden Mitarbeiter über den Tag. Grün im Zeitfenster, gelb übergangen, rot Termin in Gefahr. Änderungen sind erlaubt, das System zieht nach.
Großer Knopf, Barcode, fertig. Der Mitarbeiter sieht seinen nächsten Auftrag, sticht an, sticht ab. Kein Passwort am Laser, keine Zettelwirtschaft.
Umsatz, Deckungsbeitrag je Kunde, Auslastung je Maschine, Soll gegen Ist. Grafisch aufbereitet für den Unternehmer, der nicht in Tabellen wühlen will.
Das System läuft rund um die Uhr, niemand muss es morgens anwerfen.
Am Terminal steht: Laser, Auftrag 4711, 2-mm-Blech, Werkzeug XY. Er holt das Material und sticht an.
Kalkuliert waren 24,9 Minuten, gebraucht 17,8. Grün. Der Erfahrungswert für diesen Mitarbeiter an dieser Maschine wird besser.
Ein Kunde ruft an, es ist dringend, er zahlt Aufpreis. Die Produktionsleitung zieht den Auftrag vor, FabCaptain sortiert den Rest um.
Abends stehen Auslastung, Deckungsbeitrag und die Aufträge, die morgen kritisch werden, auf einer Seite.
FabCaptain entsteht gemeinsam mit der NIROSTYLE GmbH in Ludwigslust, einem Edelstahl- und Blechverarbeiter mit Laser, Abkantpresse, Fräse und Schweißplätzen. Zehn Jahre Produktionsdaten aus dem Altsystem sind der Lernstoff, aus dem die erste Planung entsteht.
Lohnfertiger, Zulieferer und Manufakturen mit eigener Maschinenausstattung. Vom Drei-Mann-Betrieb, der sonntags Angebote schreibt, bis zum Mittelständler mit 300 Leuten, dem SAP zu teuer und zu starr ist.
Preis: Ein fester Monatsbeitrag pro Betrieb. Keine Berater, kein Customizing-Projekt.
Unternehmer, Ingenieurin, Softwarearchitekt, IT-Infrastruktur, Marketing und Implementierung vor Ort. Alle mit eigenem Bezug zum Mittelstand. FabCaptain ist ein Vorhaben dieses Teams; Verträge und Abrechnung laufen über die Applied Biometrics GmbH, Bonn.
Verantwortlich für Fachkonzept und Mittelstand
Studium der Betriebswirtschaft in Bonn, Osnabrück und Rostock, Promotion
Bringt die betriebliche Realität ein: Mitgesellschafter der NIROSTYLE GmbH, Diplom-Kaufmann mit Promotion, seit 1996 im Mittelstandsinstitut Niedersachsen und seit 2004 in dessen Vorstand, Sachverständiger des Deutschen Bundestags.
Definiert die fachlichen Anforderungen von Kontaktmodul bis Kalkulation. Herausgeber des Wirtschaftsbriefs "Wirtschaft aktuell", mit direktem Draht zu Verbänden, Kammern und Tausenden Unternehmern.
Verantwortlich für Technologie und Produkt
Studium der Volkswirtschaft in Bonn, Valencia und Aix-en-Provence, Promotion an der Universität Kassel, Executive-Programm der HEC Paris
Verantwortet die Entwicklung der Plattform und baut das Herzstück der Echtzeit-Produktionsplanung. Promovierter Volkswirt, seit über 25 Jahren Softwareentwickler, Gründer der Applied Biometrics GmbH, Großprojekte bei einer EADS-Tochtergesellschaft, Atos und adesso.
Spezialgebiete: algorithmische Echtzeitsysteme, Datenanalyse, KI-Integration und IT-Sicherheit. Deutsch, Englisch, Spanisch, Chinesisch, Französisch. Oberstleutnant der Reserve.
Verantwortlich für Qualität, Daten und Projektsteuerung
Studium der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften in Moskau, Kaiserslautern und Toronto, Promotion an der TU Kaiserslautern
Bringt Produktionserfahrung aus mehreren Fertigungsunternehmen mit und kennt Werkstatt, Messraum und Qualitätssicherung aus eigener Praxis. Diplom-Ingenieurin, promoviert an der TU Kaiserslautern in Messtechnik und Sensorik, danach Quantitative Analystin mit MATLAB und R.
Sechs Jahre Fertigungsmesstechnik in der Industrie. Liefert die Methoden, mit denen das System Auftragszeiten, Maschinenverschleiß und Mitarbeiterleistung aus Soll-Ist-Vergleichen prognostiziert, und steuert Termine, Arbeitspakete und Testzyklen im Pilotbetrieb. Deutsch, Russisch, Englisch, Chinesisch, Spanisch, Französisch.
Verantwortlich für Einführung und Partnernetzwerk
Schule in Irland (Wilson's Hospital School), Bachelor und Master International Studies an der Universität Leiden
Führt die Plattform bei NIROSTYLE ein und ist Ansprechpartner vor Ort. Master International Studies der Universität Leiden, Stationen bei der Münchner Sicherheitskonferenz, SIPRI, Bundeswehr und Robert Koch-Institut.
Begleitet die Umstellung vom Altsystem, übersetzt Rückmeldungen aus der Werkstatt in Anforderungen an die Entwicklung und unterstützt mit internationalen Kontakten den Aufbau von Partnerbetrieben im Ausland.
Verantwortlich für Marketing und Kommunikation
Studium der Kunstgeschichte an der Boston University, Abschluss magna cum laude with distinction
Baut die Marke vom ersten Tag an digital auf. Als Gründerin hat sie einen eigenen Online-Vertrieb für digitale Produkte konzipiert, aufgebaut und vermarktet und kennt Markenaufbau, Online-Marketing und Verkauf aus eigener unternehmerischer Praxis. Aufgewachsen in den USA und in Spanien, Englisch und Spanisch sind ihre Muttersprachen, Deutsch spricht sie verhandlungssicher. Mit Gespür für internationale Zielgruppen und Partnerbetriebe im Ausland.
Erreicht Fertigungsbetriebe mit kurzen, glaubwürdigen Praxisbeispielen und macht aus dem Pilotbetrieb eine sichtbare Referenzgeschichte. Als Mitglied einer Unternehmerfamilie kennt sie die Sprache und die Vorbehalte des Mittelstands.
Verantwortlich für Infrastruktur und Cloudservices
Studium der Informatik in Bonn und Passau
Sorgt dafür, dass die Plattform sicher und verfügbar läuft. IT-Administrator und Softwareentwickler mit über zehn Jahren Erfahrung in der Verwaltung von IT-Infrastrukturen, Stationen in der Kfz-Branche und bei der Polizei. Kennt die Abläufe in einer Kfz-Werkstatt und weiß, wie Werkstatt und IT zusammenspielen müssen.
Spezialgebiete: Netzwerksicherheit, Serveradministration, Virtualisierung und Softwareentwicklung, dazu KI-basierte Lösungen und Algorithmen zur Optimierung von IT-Prozessen. Hielt in Hamburg die IT einer Großeinrichtung mit Hunderten Nutzern und knappem Budget am Laufen und organisierte die IT eines Yachtclubs in Kiel. Programmiert seit den Tagen von BASIC auf dem C64. Analytischer Denker und lösungsorientierter Teamplayer.
Wir suchen Fertigungsbetriebe, die in den nächsten Monaten mit uns testen wollen. Eine E-Mail genügt, wir melden uns innerhalb eines Werktags.
kontakt@fabcaptain.de